Trainings in der Werkstatt

Wie können Unternehmen und zivilgesellschaftliche Organisationen dazu beitragen, dass sich mehr Menschen in diesem Land gehört, zugehörig und handlungsfähig fühlen? In unserer Werkstatt und unseren Trainings verbinden wir aktuelle Forschung mit konkreter Praxis, um gesellschaftliche Zugehörigkeit zu stärken und das Zutrauen der Menschen in die Zukunftsgestaltung unseres Landes zu fördern.

Ziele der Werkstatt für Gesellschaft & Zukunft

Viele Menschen in Deutschland sehnen sich nach Handlungsfähigkeit, nach positivem Veränderungswillen und neuen Angeboten für ein gutes Miteinander. Unsere Werkstatt für Gesellschaft & Zukunft setzt genau da an: Unser Ziel ist es, Wege in eine Gesellschaft aufzuzeigen, die sich wieder mehr zutraut, einander vertraut und positive Zukunftsbilder gemeinsam gestaltet.

Dafür bieten wir zwei Formate an: Unser offenes Einstiegswebinar „Gesellschaftskompass“ und Trainingsprogramme mit Workshops für Unternehmen und zivilgesellschaftliche Organisationen. Wir geben Orientierung in der aktuellen gesellschaftlichen Lage, ermöglichen den Perspektivwechsel und erkunden gemeinsam mit Partnern konkrete Ansätze für die eigene Arbeit.

3 Module der Werkstatt für Gesellschaft und Zukunft

Trainingsangebote für Unternehmen

Welchen Einfluss haben Unternehmen auf die Gesellschaft? Wie gelingt respektvoller Austausch im Arbeitsalltag – auch bei unterschiedlichen Perspektiven? Welche Haltung braucht es als Unternehmen?

In unserem halbtägigen Workshop blicken wir auf unsere aktuellen Forschungsdaten zum Thema Wirtschaft und Gesellschaft und zeigen konkrete Gestaltungsfelder auf, wie Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und den Zusammenhalt stärken können.

  • Termin: 25.11. von 09-13 Uhr im Publix, Berlin
  • Format: Interaktiver Gruppen-Workshop aus verschiedenen Unternehmen
  • Zeitumfang: Halber Tag (4h)
  • Workshop-Leitung: Anna Theil & Andreas Meinlschmidt
  • Für wen: Geschäftsführung und Führungskräfte für Strategie, Personal, Kommunikation, Nachhaltigkeit und Corporate Political bzw. Social Responsibility
  • Kosten: kostenfrei – ermöglicht durch die Stiftung Mercator
  • Bewerbungsschluss: 08.11.

Mehr Infos & Bewerbung

Trainingsprogramm für die Zivilgesellschaft

In unserer Forschung sehen wir, dass viele Menschen sich nach einer positiven Zukunftsgestaltung in unserer Gesellschaft sehnen, die ihre Perspektiven und Anliegen adressiert und ihren Bedarf nach Zugehörigkeit und Orientierung aufgreift. Diese Bedürfnisse ernst- und aufzunehmen, sehen wir als elementar für unsere Mission, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Gerade in der Zivilgesellschaft sehen wir großes Potenzial, an diesen Themen zu arbeiten. Unsere Daten zeigen, dass die Menschen in Deutschland der Zivilgesellschaft und dem Ehrenamt hohes Vertrauen entgegenbringen, wenn es um unsere gesellschaftliche Zukunftsgestaltung geht.

Wir suchen zivilgesellschaftliche Organisationen aus verschiedenen Ecken des Landes, die mit uns gemeinsam zu diesen Themen lernen, arbeiten und ausprobieren möchten. Das möchten wir in einer Kohorte mit etwa zehn zivilgesellschaftlichen Organisationen tun. Die Arbeit in der Kohorte bringt dabei einen eigenen Mehrwert: Ihr lernt von und mit Organisationen aus verschiedenen Regionen und Themenfeldern, die ähnliche Fragen beschäftigen.

  • Termine 2026: 23.09., 30.09., 14.10. von 10-11.30 Uhr
  • Format: 3 digitale Gruppen-Workshops via Zoom à 1,5 Stunden sowie 3 eigenständige Erarbeitungsphasen à 1,5 Stunden (Gesamtdauer des Trainingsprogramms über 4 Wochen: 9 Stunden)
  • Ziel: Demokratie- und Zukunftsprojekte auf Grundlage der More in Common-Forschung entwickeln
  • Für wen: Gemeinnützige Initiativen, Vereine, Organisationen (Teilnahme mit bis zu 2 Personen pro Organisation, gegenseitige Vertretung möglich)
  • Kosten: kostenfrei – ermöglicht durch die Stiftung Mercator
  • Status: Die Bewerbungsfrist ist am 24.08. abgelaufen. Die Ausschreibung für die nächste Kohorte folgt Anfang 2027.

Hintergrund zur Werkstatt

Unsere Werkstatt für Gesellschaft & Zukunft baut auf unseren Erfahrungen der Werkstatt für Begegnung & Zusammenhalt (2022–2025) auf, in der wir mit Förderung der Stiftung Mercator über 50 Organisationen aus der Zivilgesellschaft begleitet haben, Begegnung über gesellschaftliche Trennlinien hinweg zu ermöglichen und das „Unsichtbare Drittel“ besser anzusprechen.

In unserer Arbeit haben wir gesehen, dass das Zutrauens- und Gestaltungsdefizit längst nicht mehr nur einzelne Gruppen betrifft, sondern auch Teile der Gesellschaft, die lange als demokratische Binde- und Gestaltungskräfte gewirkt haben. In unserer weiterentwickelten Werkstatt für Gesellschaft & Zukunft richten wir uns deshalb gezielt an zwei Schlüsselakteure für das Einüben neuer Handlungsfähigkeit: die Zivilgesellschaft und die Wirtschaft.

Bild: Werkstatt-Arbeit in der Gruppe