
Gesellschaftsfragen – Der Podcast von More in Common
Was hält uns zusammen, gerade wenn Debatten lauter werden und Unterschiede größer wirken als Gemeinsamkeiten? Wir bei More in Common stellen uns diese Frage seit Jahren in der Forschung. Mit „Gesellschaftsfragen“ richten wir den Blick auf das, was uns verbindet.
Was passiert in unserem Gehirn, wenn wir Vertrauen spüren? Wie entsteht Gemeinschaft in Krisenzeiten? Und wo ist eigentlich mehr Gemeinsamkeit, als wir oft denken? Wir sprechen mit Gästen, die Zusammenhalt aus ganz verschiedenen Blickwinkeln kennen: aus der Wissenschaft, aus der Praxis, aus dem eigenen Leben.
Staffel 1: Was uns verbindet
Folge 5 – Was braucht Demokratie, um junge Menschen zu erreichen, Milad Tabesch?
Milad Tabesch, Gründer von Ruhrpott für Europa, über junge Menschen, Vertrauen und Politik. Er baut Räume, die auf Augenhöhe funktionieren, etwa in Schulklassen, Cafés und Stadtteilen, die sonst weniger gehört werden. Er zeigt, warum lokale Identität der Türöffner ist, wenn es um die großen Fragen von Zugehörigkeit und Teilhabe geht.
Folge 4 – Wie hält Verantwortung unsere Gesellschaft zusammen, Ulrich Lilie?
Ulrich Lilie, ehemaliger Präsident der Diakonie Deutschland, über Freiheit, Verantwortung und Zusammenhalt: Warum ein Freiheitsbegriff ohne Verantwortung gesellschaftlich gefährlich ist. Und was wir von einem Kieler Stadtteil und einem israelischen Rettungsdienst über das Verbindende lernen können.
Folge 3 – Wie gelingt harter Streit ohne Respektverlust, Alena Buyx?
Alena Buyx, Medizinethikerin und frühere Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, über respektvollen Streit: Warum hartes Ringen und gegenseitiger Respekt kein Widerspruch sind und warum Vertrauen nicht von oben kommt, sondern im Alltag neu entsteht.
Folge 2 – Wie prägen Emotionen unser Zusammenleben, Maren Urner?
Alles, was wir tun, ist durch Emotionen geprägt. Maren Urner, Neurowissenschaftlerin und Autorin von „Radikal emotional“, macht Schluss mit dem Mythos der Rationalität und zeigt, was das für gesellschaftliche Debatten bedeutet.
Folge 1 – Warum wirkt unsere Gesellschaft gespaltener als sie ist, Nadine Knab?
Unser Gehirn ist darauf geeicht, Unterschiede schneller wahrzunehmen als Gemeinsamkeiten. Nadine Knab, Sozial- und Friedenspsychologin an der Charité und HU Berlin, erklärt, warum wir Polarisierung oft stärker wahrnehmen als sie ist – und was das für unseren Alltag bedeutet.
In Staffel 1 sprechen wir mit Gästen aus Wissenschaft und Praxis über das, was uns als Gesellschaft zusammenhält. Neugierig? Alle Folgen jetzt auf Spotify, Apple Podcasts, Podigee und überall wo es Podcasts gibt.
Credits:
Moderation: Anna Lob · Redaktion: Wiebke Ewering Produktion/Schnitt: Frank Wiedmann /Studio Publix
Wir bedanken uns bei der Postcode Lotterie für die Unterstützung der ersten Staffel.