• Gesellschaft & Demokratie
  • Juni 2026

Gesellschaftsradar: Was uns verbindet? Mehr als wir vermuten.

Ein Magazin über das, was unsere Gesellschaft zusammenhält mit Forschung, Interviews und konkreten Impulsen für die Praxis

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Wer sich in dieser Zeit mit gesellschaftlichem Zusammenhalt in Deutschland beschäftigt, ob in Vereinen, in der Kommunalpolitik, in der Bildungsarbeit oder in den Medien, stößt häufig auf Begriffe wie Polarisierung und Spaltung. Und tatsächlich: Unsere Forschung zeigt, dass die große Mehrheit der Menschen unsere Gesellschaft als gespalten erlebt und die öffentliche Debatte als zunehmend hasserfüllt. Diese Ausgabe unseres Magazins Gesellschaftsradars fragt, was wir trotzdem gemeinsam haben und wie wir daraus wieder Handlungsfähigkeit gewinnen.

Einblick in das Magazin Gesellschaftsradar

Was uns verbindet

Eine Gemeinsamkeit die viele Menschen haben, ist folgende Wahrnehmungslücke: 62 % unserer Befragten machen sich regelmäßig Gedanken über den Zusammenhalt, aber nur 30 % trauen das auch den anderen zu. Wer diese Lücke schließt, kommt mit besserem Gefühl ins gemeinsame Handeln. 

Infografik mit vier Kreisdiagrammen auf grauem Hintergrund: 83 % machen sich regelmäßig Gedanken über Deutschlands Zukunft. 77 % wünschen sich eine verbindliche Debatte, wie wir in unserem Land leben wollen. 88 % wünschen sich mehr Vertrauen zwischen den Menschen. 83 % sagen, es braucht mehr Willen zur Veränderung.

Warum wir stärker auf Gemeinsamkeiten setzen sollten

Kern unserer Mission bei More in Common ist es, den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und für eine Gesellschaft zu arbeiten, die mit Herausforderungen umgehen kann. Dafür ist es essenziell, bei allen legitimen Konflikten und realen Krisen mehr als bislang zu sehen, was uns im Land verbindet. Dabei arbeiten wir im Geiste von Jo Cox, deren Ermordung 2016 zur Gründung von More in Common geführt hat:

„Wir sind geeinter und haben mehr gemeinsam, als uns trennt.“

Was steckt im Magazin

Das Gesellschaftsradar versammelt Forschungsimpulse, Interviews und Stimmen aus unseren Fokusgruppen. Außerdem gibt es Reflexionsfragen und Arbeitsmaterialien für die Praxis.

Im Heft sprechen:

  • Medizin-Ethikerin Alena Buyx über Vertrauen nach den Krisenjahren
  • Sozialpsychologin Nadine Knab, warum wir Polarisierung oft überschätzen
  • Initiator von „Ruhrpott für Europa“ Milad Tabesch über Zuhören statt Senden
  • Neurowissenschaftlerin Maren Urner, warum Emotionen Politik machen
  • Ex-Präsident der Diakonie Ulrich Lilie, über Menschlichkeit als Fundament

Für wen ist das Magazin

Gesellschaftsradar ist die Magazin-Reihe von More in Common zu gesellschaftlichem Zusammenhalt in Deutschland. Mit Forschung, Interviews und Praxis-Impulsen rücken wir das Verbindende in den Fokus und machen es für die gesellschaftliche Arbeit nutzbar.

Für alle, die Zusammenhalt gestalten. Engagierte in Vereinen, Initiativen und Projekten finden hier Impulse und Arbeitsmaterialien, mit denen sie das Verbindende konkret in die eigene Arbeit übersetzen können. Genauso richtet sich das Magazin an Akteure aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Medien und an alle, die wissen wollen, was unsere Gesellschaft verbindet.

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