More in Common Deutschland

More in Common Deutschland hat sich dem Thema gesellschaftlicher Zusammenhalt verpflichtet. Wir wollen besser verstehen, was gesellschaftliche Spaltung und Polarisierung in der deutschen Gesellschaft antreibt und wie eine "wir gegen die"-Dynamik verhindert werden kann.

Wir sind überparteilich und kooperieren mit Partnern aus ganz unterschiedlichen Bereichen, um neue Ansätze zu testen und von ihnen zu lernen. Unsere Vision ist eine im Kern gestärkte, widerstandsfähige demokratische Gesellschaft, die in der Lage ist, die Zukunft unseres Landes konstruktiv auszuhandeln und zu gestalten.

Unsere aktuelle Arbeit

Kern unserer Arbeit ist es, ein tieferes Verständnis für das zu entwickeln, was derzeit in der deutschen Gesellschaft passiert: Was treibt gesellschaftlichen Wandel an und Menschen auseinander - und was kann uns näher zusammenbringen? Um neue Antworten auf diese Fragen zu finden, haben wir auf Basis des More in Common-Forschungsansatzes, der auf Erkenntnisse der Verhaltensforschung und Sozialpsychologie zurückgreift eine umfangreiche Studie zu Zustand und Zukunft der deutschen Gesellschaft durchgeführt. Anstatt Deutschland zum Beispiel auf Basis der Parteipräferenzen seiner Bürgerinnen und Bürger verstehen zu wollen, nehmen wir die tiefliegenden Wertefundamente und Weltanschauungen der Menschen in den Fokus. Die Erkenntnisse der Studie dienen als Grundlage eines besseren Selbstverständnisses der deutschen Gesellschaft und soll damit verschiedenste zivilgesellschaftliche Akteure, Organisationen und Multiplikatoren in ihrer Arbeit unterstützen und befähigen. Auch unsere eigene Arbeit wird auf diesen Erkenntnissen weiter aufbauen.

Parallel zu unserer Forschung arbeiten wir (zusammen mit der Open Society Initiative for Europe und der Robert Bosch Stiftung) an einem Pilotprojekt mit Menschen aus deutschen Kleinstädten, deren Stimmen in öffentlichen Debatten oft nicht gehört werden. Dabei wenden wir uns insbesondere an solche, die gegenüber gesellschaftlicher Vielfalt und Diversität gleichgültig oder gar kritisch eingestellt sind. Wir arbeiten mit lokalen Bündnissen aus zivilgesellschaftlichen Organisationen und Kommunen und testen gemeinsam mit ihnen, wie man vor Ort gerade indifferente oder skeptische Zielgruppen erschließen kann.

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Wir werfen einen neuen Blick auf die deutsche Gesellschaft, indem wir die Grundüberzeugungen und Werte der Menschen in den Fokus nehmen.

Im Jahr 2020 werden wir unsere Projektarbeit erweitern und dabei die Erkenntnisse aus der oben beschriebenen Studie für die Zusammenarbeit mit Organisationen der Zivilgesellschaft und anderen Akteuren nutzen.

Außerdem nutzen eine Reihe von zivilgesellschaftlichen Organisationen in Deutschland frühe Erkenntnisse unserer Arbeit für ihre Kampagnen- und Strategiearbeit. Die More in Common-Auftaktforschung in Deutschland „Einstellungen zu nationaler Identität, Migration und Flüchtlingen in Deutschland“ wurde 2017 veröffentlicht und hat gezeigt, dass die Mehrheit der Deutschen zur „zerrissen Mitte“ gehört, die humanitäre Werte vertreten, sich aber gleichzeitig auch um die Erhalt von Stabilität und Werten der deutschen Gesellschaft sorgen.

Unsere Arbeit in Deutschland wäre nicht möglich ohne die Unterstützung der Social Change Initiative, Open Society Initiative For Europe, der Robert Bosch Stiftung und der vielen Unterstützer, die unsere Vision teilen und ihre Ideen und ihre Anregungen einbringen.

Vielen Dank!

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Die neue Studie von More in Common über gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland

Wo stehen wir als Gesellschaft und wo bewegen wir uns hin? Das wollten wir herausfinden und haben 2019 über 4.000 Menschen befragt. Mit unseren Ergebnissen wollen wir eine andere Perspektive auf die deutsche Gesellschaft bieten und dadurch neue Ansätze für Zusammenhalt ermöglichen.

dieandereteilung.de
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Die Vielfaltsgestalter

Im Rahmen des Programms „Die Vielfaltsgestalter“ der Robert Bosch Stiftung unterstützen wir sechs lokale Bündnisse in verschiedenen Teilen Deutschlands bei der Stärkung der gesellschaftlichen Vielfalt vor Ort in den Kommunen. In dem durch die OSIFE geförderten Teilprojekt „Vielfalt erfolgreich vor Ort kommunizieren“ erarbeiten wir gemeinsam mit den Bündnissen, wie man Menschen aus verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen am besten zu Fragen der Vielfalt anspricht und aktiviert.

Zu unseren Initiativen

More in Common Deutschland ist ein eingetragener Verein (e.V.) und als gemeinnützig beim Amtsgericht Charlottenburg registriert, mit einem Team mit Sitz in Berlin.