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- Mai 2026
Anna Lob auf der re:publica: Wie Menschen heute über Medien denken

87 Prozent der Menschen in Deutschland finden unabhängige Medien wichtig. Nur die Hälfte erlebt Journalistinnen und Journalisten tatsächlich als unabhängig. Am 19. Mai 2026 stellt unsere Kollegin Anna Lob auf der re:publica die Daten dahinter vor.
Medien informieren, helfen bei der Meinungsbildung und erfüllen eine wichtige Kontrollfunktion für unser Gemeinwesen. Um diese Funktion erfüllen zu können, brauchen sie vor allem eines: das Vertrauen der Menschen.
Wir wollen das Verhältnis zwischen Gesellschaft und Medien noch genauer verstehen. Im Sommer 2025 haben wir daher über 2.000 Menschen dazu befragt, wie sie auf Medien und Journalismus in Deutschland blicken.
Drei Beobachtungen stechen dabei besonders hervor: 87 Prozent finden es wichtig, dass es unabhängige Medien gibt. Nur etwa jede zweite Person erlebt Journalistinnen und Journalisten aber auch tatsächlich als unabhängig. Und 50 Prozent teilen das Gefühl, dass die meisten Medien die Bevölkerung bewusst in die Irre führen wollen.
Am 19. Mai um 15:00 Uhr präsentiert unsere Kollegin Anna Lob diese Befunde auf der re:publica in Berlin und diskutiert, was Redaktionen und Medienhäuser daraus mitnehmen können, um Vertrauen zurückzugewinnen.
Das Bild und die Meinung von Menschen ist differenzierter als viele Debatten rund um Desinformation und Medienkompetenz vermuten lassen. Diese Befunde deuten darauf hin, dass weniger die Idee unabhängiger Medien infrage steht, sondern vielmehr die Wahrnehmung ihrer konkreten Praxis.
Alle Slides zum Vortrag stellen wir ab dem 20. Mai zum download bereit.
Wer die Ergebnisse vertiefen oder sich über die Erkenntnisse austauschen möchte, meldet sich gerne bei presse@moreincommon.com.