Werkstatt für Gesellschaft & Zukunft

Wie können Unternehmen und zivilgesellschaftliche Organisationen dazu beitragen, dass sich mehr Menschen in diesem Land gehört, zugehörig und handlungsfähig fühlen? In unserer Werkstatt verbinden wir aktuelle Forschung mit konkreter Praxis und Formaten, um gesellschaftliche Zugehörigkeit zu stärken und das Zutrauen der Menschen in die Zukunftsgestaltung unseres Landes zu fördern.

Die Werkstatt-Module

Wir bieten drei Formate für unterschiedliche Zielgruppen und Bedürfnisse – von einem offenen Einstiegswebinar bis zur individuellen Begleitung. Unser übergeordnetes Ziel ist es dabei, Orientierung in der aktuellen gesellschaftlichen Lage zu geben, den Perspektivwechsel zu ermöglichen und gemeinsam mit Partnern Gestaltungsfelder für die eigene Arbeit zu erkunden und praktische Ansätze zu entwickeln.

Das Grundlagenmodul und die Vertiefungsmodule für die Zivilgesellschaft und Unternehmen sind dank der Förderung durch die Stiftung Mercator kostenfrei.

Modul 1: Gesellschaftskompass – Was Menschen derzeit bewegt

Wie blicken die Menschen in Deutschland auf gesellschaftliche Lage, Zusammenhalt und Zukunft? Welche gesellschaftlichen Gruppen gibt es und was bewegt sie? Und was bedeutet das für Organisationen, die täglich mit und für Menschen arbeiten?

Im Grundlagenmodul „Gesellschaftskompass“ geben wir einen kompakten Überblick über unsere aktuelle Forschung und sieben wichtige gesellschaftliche Entwicklungen. Ihr lernt unterschiedliche Perspektiven kennen und bekommt konkrete Ansatzpunkte, um das Vertrauen der Menschen und die Zuversicht in Gesellschaft und Zukunft zu stärken.

Format: Webinar via Zoom
Zeitumfang: 60 Minuten
Turnus: 1 x pro Quartal
Für wen: Offen für alle, insbesondere für Menschen aus der Zivilgesellschaft und der Wirtschaft
Nächster Termin: Montag, 22. Juni 2026, 12–13 Uhr

Jetzt kostenfrei anmelden

Modul 2 Digitales Trainingsprogramm für die Zivilgesellschaft

In diesem Vertiefungsmodul arbeiten wir mit einer Kohorte von zivilgesellschaftlichen Organisationen gemeinsam an ihren konkreten Projekten und Themen. Wir zeigen zentrale Gestaltungsfelder auf, um das Zutrauen in die demokratische Gesellschaft und Zukunftsgestaltung zu stärken, begleiten die Anwendung unserer Forschung in der Praxis und schaffen Raum für Austausch und gegenseitiges Lernen.

Format: Gruppen-Workshop für ca. 10 Organisationen, via Zoom
Zeitumfang: 3 Termine à 2 Stunden
Für wen: Gemeinnützige Initiativen, Vereine, Organisationen (Teilnahme mit bis zu 2 Personen pro Organisation, gegenseitige Vertretung möglich)
Termine: Mittwochs 9:30 bis 11:30 Uhr am 10.06. | 17.06. | 24.06
Kosten: kostenfrei, ermöglicht durch die Stiftung Mercator

Bewerbungsschluss: 20. April (Rückmeldung von uns Anfang Mai)

Zur Bewerbung

Modul 2 für Unternehmen

Unternehmen spielen eine zentrale Rolle, wenn es um Fragen von Zugehörigkeit, Identität und Zukunftsfähigkeit unseres Landes geht. In diesem Vertiefungsmodul der Werkstatt begleiten wir Unternehmen individuell und reflektieren ihre Wirkung auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Basierend auf unserem Impulspapier „Gesellschaft & Wirtschaft“ beschäftigen wir uns in Workshops praxisnah mit vier zentralen Gestaltungsfeldern: Werte & Kerngeschäft, Würde & Vertrauen, Begegnung & Gesprächsfähigkeit und Engagement & Netzwerke. Wir beleuchten dabei Potenziale und Ansatzpunkte für die eigene Organisation und lernen von Best Practices.

Format: Individuelle Begleitung in Workshops, vor Ort und digital nach Absprache
Zeitumfang: Nach Absprache
Für wen: Akteure aus der Wirtschaft, insbesondere Unternehmensinhaberinnen und -inhaber, Gründer und Gründerinnen, Führungskräfte sowie Verantwortliche in den Bereichen Personal, Strategieentwicklung, Kommunikation, Nachhaltigkeit und Corporate Social bzw. Political Responsibility

Dieses Modul wird individuell nach Absprache angeboten. Schreiben Sie eine E-Mail an deutschland@moreincommon.com

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Vortragsanfragen: Bei Interesse an Vorträgen oder Keynotes zu den Themen der Werkstatt freuen wir uns auf Anfragen unter deutschland@moreincommon.com

Presse: Für Interviews und Hintergrundinformationen zur Werkstatt für Gesellschaft & Zukunft, melden sich Medien gerne unter presse@moreincommon.com

Hintergrund zur Werkstatt

Die Werkstatt baut auf den Erfahrungen der Werkstatt für Begegnung & Zusammenhalt (2022–2025) auf, in der More in Common mit Förderung der Stiftung Mercator über 50 Organisationen aus der Zivilgesellschaft begleitet hat, Begegnung über gesellschaftliche Trennlinien hinweg zu ermöglichen und das „unsichtbare Drittel“ besser anzusprechen.

In dieser Arbeit haben wir gesehen, wie viele Menschen Deutschland als festgefahren, gespalten und wenig erneuerungsfähig erleben. Es gibt also ein Zutrauens- und Gestaltungsdefizit in der Gesellschaft. Das betrifft längst nicht mehr nur das „unsichtbare Drittel“, sondern zunehmend auch Teile der Gesellschaft, die lange als demokratische Binde- und Gestaltungskräfte gewirkt haben.

Gleichzeitig zeigen unsere Forschungsergebnisse: Hinter Kritik und Rückzug stehen oft Hoffnungen und Wünsche. Viele Menschen sehnen sich nach Handlungsfähigkeit, nach positivem Veränderungswillen und neuen Deutungsangeboten.

Unsere Werkstatt für Gesellschaft & Zukunft setzt genau da an. Unser Ziel ist es, Wege in eine Gesellschaft aufzuzeigen, die sich wieder mehr zutraut, einander vertraut und positive Zukunftsbilder aushandelt und gestaltet. In dieser Werkstatt richten wir uns an zwei Zielgruppen, die dafür aus unserer Sicht besonders relevant sind – an die Zivilgesellschaft und die Wirtschaft.

Bild: Werkstatt-Arbeit in der Gruppe