Werkstatt für Begegnung & Zusammenhalt

In der Werkstatt tragen wir unsere Forschungserkenntnisse zu Begegnung und gesellschaftlichem Zusammenhalt systematisch in die Praxis. Gemeinsam mit Partnern aus der Zivilgesellschaft entwickeln wir kreative Ideen, um Menschen anders zu erreichen und über gesellschaftliche Trennlinien hinweg zusammenzubringen. 

Seit unserer Gründung 2018 forschen wir zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland. Mit der Werkstatt für Begegnung & Zusammenhalt gehen wir mit Unterstützung der Stiftung Mercator einen nächsten Schritt und schaffen einen Ort des Lernens, der Beratung und der Vernetzung zum Thema Begegnung in der Zivilgesellschaft  

Begegnung hinterfragen und weiterdenken

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In der Werkstatt begleiten und beraten wir zivilgesellschaftliche Organisationen zu ihren Fragestellungen und Herausforderungen auf Grundlage unserer Forschung und Projekterkenntnisse. Das Angebot richtet sich u.a. an Vereine, Initiativen, Bewegungen, Verbände, die ihre Zielgruppe(n) erreichen möchten und Begegnung zwischen Menschen ermöglichen. Gemeinsam reflektieren, arbeiten, lernen und verlernen wir zu Sprache und Kommunikation, Zielgruppen, Perspektiven, Alltagsorten, Formen der Begegnung sowie aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen. Besonders im Fokus steht dabei, wie wir die Menschen wirkungsvoll erreichen können, die sich bisher weniger von gesellschaftlicher oder politischer Kommunikation angesprochen fühlen.

Kreativ arbeiten im Werkstattraum: Mit der Werkstatt schaffen wir Raum und Zeit für eine fundierte Begleitung bei der Reflexion eurer Arbeit, Fragestellungen und Herausforderungen sowie der Entwicklung neuer Ideen und Projekte. Fragestellungen könnten z.B. sein, wie ihr schwierig zu erreichende Zielgruppen ansprechen oder wie ihr euer Projektformat so weiterentwickeln könnt, dass Menschen verschiedenster Hintergründe sich begegnen und in einen tiefergehenden Austausch kommen. Unsere begleitende Beratung gestalten wir dabei individuell nach den inhaltlichen und zeitlichen Bedarfen eurer Organisation. Es wechseln sich Reflexions- und Trainingsphasen mit unserem Team, Input und die Umsetzung von neuen Ansätzen in eurem Umfeld ab. Wir haben dazu einen Werkstattraum in unserem Büro in Berlin eingerichtet, in dem wir abseits alltäglicher Routinen und Gedankenmuster frei und kreativ arbeiten können. Wir arbeiten zudem auch virtuell oder reisen mit unserer Werkstatt zu euch.

Begegnung fördert gesellschaftlichen Zusammenhalt

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Die Werkstatt ist ein Ergebnis der Erfahrungen und Erkenntnisse unserer bisherigen Forschungs- und Projektarbeit. Unsere ebenfalls von der Stiftung Mercator geförderte Studie "Begegnung und Zusammenhalt: Wo und wie Zivilgesellschaft wirken kann" aus dem Jahr 2021 hat gezeigt, dass die Menschen ein grundsätzliches Interesse an einem stärkeren gesellschaftlichen Austausch haben. Es wurde unter anderem ein großer Bedarf für gelungene Begegnung über gesellschaftliche Trennlinien hinweg deutlich. Gelungene Begegnung stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt, indem sie Perspektivenwechsel und den Abbau von Vorurteilen ermöglicht sowie Vertrauensaufbau unterstützt. Damit stärkt Begegnung auch unsere liberale Demokratie.

Gleichzeitig unterstreichen die Ergebnisse der Studie auch, dass Begegnung voraussetzungsreich ist: Wie und an welchen Orten wir Menschen ansprechen ist entscheidend für wirkungsvolle Begegnung über gesellschaftliche Trennlinien hinweg. Die Studie zeigt viel ungenutztes Potenzial für Begegnung an öffentlichen Alltagsorten, wenn Formate entsprechend gezielt geplant werden. Auch in der Ansprache von Menschen, die bisher generell von zivilgesellschaftlicher und politischer Arbeit schlechter erreicht werden, zeigt die Studie Ansatzpunkte auf. In der Werkstatt wollen wir das WO und WIE von Begegnung weiter erkunden, indem wir mit Partnern aus der Zivilgesellschaft neue und kreative Ideen entwickeln und in der Praxis testen.