Der nächste Schritt: Wir schaffen eine "Werkstatt für Begegnung"

Ab Sommer 2022 gestalten wir eine Werkstatt für Begegnung (Arbeitstitel), in der wir unsere Forschungsdaten, Erkenntnisse und Erfahrungen systematisch in die Zivilgesellschaft tragen werden. Die Stiftung Mercator fördert unsere Arbeit für gesellschaftlichen Zusammenhalt mit rund 1,2 Millionen Euro.

Seit unserer Gründung 2018 setzen wir uns für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Deutschland ein. Dabei verstehen wir uns als Akteur zwischen Forschung und Praxis. Durch unsere Forschung identifizieren wir gesellschaftliche Hebel und Handlungsbedarfe, unsere Mission aber geht darüber hinaus: Gemeinsam mit Partner*innen übersetzen wir diese Erkenntnisse in die Praxis und wirken daran mit, zivilgesellschaftliche Arbeit wirkungsvoller aufzustellen, um nachhaltige Veränderungen zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts zu erreichen.

Gestaltung der Werkstatt

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Aus dieser Haltung heraus gehen wir nun mit Unterstützung der Stiftung Mercator den nächsten Schritt für unsere Organisation: Wir freuen uns, ab Sommer 2022 eine Werkstatt für Begegnung zu schaffen. Die Werkstatt wird über die nächsten drei Jahre als ein Qualifizierungs-, Lern- und Netzwerkort für innovative Begegnungsarbeit in der Zivilgesellschaft entstehen. Durch evidenzbasierte und interdisziplinäre Begleitung, Beratung und Vernetzung von zivilgesellschaftlichen Akteuren und Betreibern von Alltagsorten möchten wir dazu beitragen, die Begegnungsarbeit in Deutschland zielgerichtet weiterzuentwickeln und viele großartige Akteure in der Praxis zu befähigen. Die Werkstatt entsteht in unserem Büro in Berlin Mitte im Scheunenviertel und wird auch mobil durch Deutschland reisen. Mit der Schaffung der Werkstatt wächst auch unser Team weiter: Wir freuen uns sehr über unsere neue Kollegin Inga Gertmann, die als Koordinatorin der Werkstatt gemeinsam mit uns als Team neue Wege für More in Common einschlägt.

Förderung der Stiftung Mercator


Die Stiftung Mercator fördert diesen wichtigen Schritt für uns in eine Vernetzungs- und Beratungsrolle über drei Jahre mit einer Summe von rund 1,2 Millionen Euro. Gemeinsam wollen wir so neue Räume für Inspiration, Wissensvermittlung, Innovation, Co-Kreation und Vernetzung schaffen. Wir danken der Stiftung Mercator für das Vertrauen in uns und für die weitere Unterstützung der Förderung von Begegnung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Begegnung schafft Zusammenhalt

Die Einrichtung der Werkstatt beruht auf den Erfahrungen und Erkenntnissen unserer bisherigen Forschungs- und Projektarbeit. Dabei hat sich unter anderem ein großer Bedarf für gelungene Begegnung über gesellschaftliche Trennlinien hinweg gezeigt. Sie trägt zur Sicherung des Zusammenhalts bei, indem sie Perspektivenwechsel ermöglicht, den Abbau von Vorurteilen ermöglicht und den Aufbau von Vertrauen unterstützt. Damit stärkt gelungene Begegnung auch unsere liberale Demokratie.

Orte Zusammenhalt Begegnung Zivilgesellschaft

Unsere Studie „Begegnung und Zusammenhalt: Wo und wie Zivilgesellschaft wirken kann“ hat 2021 hat gezeigt, dass die Menschen in Deutschland ein grundsätzliches Interesse an einem stärkeren gesellschaftlichen Austausch haben. Gleichzeitig gibt es noch viel ungenutztes Potenzial von Alltagsorten. Viele zivilgesellschaftliche Akteure sind zudem neugierig und motiviert, diejenigen gesellschaftlichen Gruppen in den Fokus zu stellen, die bisher kaum oder gar nicht von ihren Angeboten erreicht werden.

Wir freuen uns auf den Beginn der Werkstatt. Neuigkeiten und konkrete Informationen werden wir im frühen Herbst auf unserer Website veröffentlichen.