Struktur

More in Common hat einen globalen Vorstand, der für die Gesamtstrategie der Organisation verantwortlich ist. Jedes unserer vier Schwerpunktländer verfügt außerdem über eigene Gremien, deren Besetzung ein breites Spektrum an Fachwissen und Erfahrung aus Zivilgesellschaft, Politik, Wissenschaft und Stiftungsarbeit vereint.

Unser globaler Vorstand besteht aus:
Sally  Osberg

Sally Osberg

Chair

Sally Osberg (Vorsitzende) ist die ehemalige Präsidentin der Skoll Foundation. Während ihrer gesamten Karriere hat sie sich als unternehmerische Führungskraft und Multiplikatorin für sozialen Wandel eingesetzt. „Vorwärts!“ ist dabei ihre Lebensphilosophie und das Mantra, mit dem sie die Menschen um sich herum motiviert. Als Präsidentin und CEO der Skoll Foundation arbeitete sie mit dem Gründer und Vorsitzenden Jeff Skoll zusammen, und unterstützte das Unternehmen bei der Suche nach Innovatoren, die neuartige, skalierbare Lösungen für globale Probleme entwickeln. Unter ihrer Leitung investierte die Stiftung in über 100 Projekte von Sozialunternehmern auf der ganzen Welt, gründete das Skoll Centre for Social Entrepreneurship an der Saïd Business School der Oxford University und das jährliche Skoll World Forum on Social Entrepreneurship, und startete innovative Partnerschaften mit Organisationen wie TED, dem Sundance Institute und dem Social Progress Imperative.

Zusammen mit Roger Martin schrieb sie 2015 das Buch „Getting Beyond Better: How Social Entrepreneurship Works“. Gemeinsam erhielten die beiden den Thinkers50 Social Enterprise Award. Sallys Arbeit erschien bei CNN, Financial Times, Bloomberg TV, Harvard Business Review, Stanford Social Innovation Review, MIT Technology Review, Rotman Magazine und anderen Medien. Von San Jose Mercury News wurde sie als eine der Millennium 100 des Silicon Valleys und von The NonProfit Times als eine der 50 einflussreichsten Führungskräfte des sozialen Sektors ausgezeichnet.

Gemma Mortensen

Gemma Mortensen

Co-founder and Vice Chair

Gemma Mortensen ist Mitbegründerin und stellvertretende Vorsitzende von More in Common. Sie hat in den Medien, für Regierungen, internationale und gemeinnützige Organisationen sowie im Technologiesektor gearbeitet. Zuletzt war sie als Chief Global Officer von Change.org für Teams in 17 Ländern verantwortlich und war zuvor Executive Director of Crisis Action. Während ihrer Tätigkeit dort erhielt die Organisation den MacArthur Award for Creative and Effective Institutions 2012 und den Skoll Award for Social Entrepreneurship 2013. CNN ernannte sie zu einer der inspirierendsten Frauen 2014.

Vidhya Alakeson

Vidhya Alakeson

Vidhya Alakeson ist die Gründerin von Power to Change, einer unabhängigen Stiftung, die lokale Unternehmen in ganz England unterstützt, mit dem Ziel, den sozialen Zusammenhalt in den Kommunen zu stärken. Vidhya verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Think Tank- und Regierungsarbeit, sowohl im Vereinigten Königreich als auch in den USA. Vor der Gründung von Power to Change war Vidhya stellvertretende Geschäftsführerin der Resolution Foundation, einem führenden Public Policy Think Tank, der sich für einkommensschwache Familien einsetzt.

Vidhya ist Treuhänderin der Young Foundation, deren Ziel es ist, besser vernetzte und nachhaltigere Gemeinden in ganz Großbritannien zu entwickeln. Sie fungiert regelmäßig als Beraterin für Organisationen, einschließlich lokaler und nationaler Regierungen, zur Rolle von lokalen Unternehmen im Zuge von kommunaler Wirtschaftsförderung. Darüber hinaus schreibt und spricht sie regelmäßig zu Themen der regionalen und kommunalen Entwicklung sowie zu inklusivem Wachstum.

Thorsten Benner

Thorsten Benner

Thorsten Benner ist Mitbegründer und Direktor des Think Tanks Global Public Policy Institute (GPPi) in Berlin. Zu seinen Interessengebieten gehören internationale Organisationen (mit Schwerpunkt auf den Vereinten Nationen), Frieden und Sicherheit, Daten- und Technologiepolitik sowie das Zusammenspiel der USA, Europas und nicht-westlicher Mächte bei der Verhandlung von globaler (Un)Ordnung. Vor der Mitgründung des GPPi im Jahr 2003 arbeitete Thorsten mit der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) in Berlin, dem UN-Entwicklungsprogramm in New York und dem Global Public Policy Project in Washington zusammen.

Thorsten schreibt regelmäßig für DIE ZEIT, die International New York Times, die Financial Times, das Handelsblatt, die Süddeutsche Zeitung und die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Zu seinen Veröffentlichungen gehören „The New World of UN Peace Operations: Learning to Build Peace?” (Oxford University Press, 2011) und „Critical Choices. The United Nations, Networks, and the Future of Global Governance” (Ottawa, 2000).

Thorsten hält einen Lehrauftrag an der Hertie School of Governance in Berlin, an der er seit ihrer Gründung im Jahr 2003 beteiligt ist. Von 2011 bis 2015 arbeitete er mit dem Gründungsteam der School of Public Policy an der Central European University (CEU) zusammen. Er ist Mitglied des Beirats des Zahnräder Netzwerks, einer Plattform für muslimische Sozialunternehmer.

Thorsten studierte Politikwissenschaft, Geschichte und Soziologie an der Universität Siegen (Deutschland), der University of York (Großbritannien) und der University of California in Berkeley. Von 2001 bis 2003 war er McCloy Scholar an der Harvard Kennedy School of Government, wo er einen Master in Public Administration erwarb. Er erhielt Stipendien von der Friedrich-Ebert-Stiftung, dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und der Studienstiftung des deutschen Volkes.

 

john  a. powell

john a. powell

john A. Powell ist ein international anerkannter Experte in den Bereichen Bürgerrechte, bürgerliche Freiheiten, struktureller Rassismus, Wohnungsbau, Armut und Demokratie. Er ist Direktor des Haas Institute for a Fair and Inclusive Society an der University of California (Berkeley), einem Forschungsinstitut, das Wissenschaftler, Bürgerrechtler, Multiplikatoren und politische Entscheidungsträger zusammenbringt, um den Weg hin zu einer inklusiven, gerechten und nachhaltigen Gesellschaft zu ebnen. john hat den Robert D. Haas Lehrstuhl für Gerechtigkeit und Inklusion an der UC Berkeley inne und ist Professor für Recht, Afroamerikanistik und Ethnologie. Zuvor war er Executive Director des Kirwan Institute for the Study of Race and Ethnicity an der Ohio State University, wo er den Gregory H. Williams Chair in Civil Rights & Civil Liberties am Moritz College of Law inne hatte.john hat zu zahlreichen Themen veröffentlicht, darunter struktureller Rassismus, Racial Justice, strukturelle Armut, Wohnungsbau, Wahlrecht, Förderung von Minderheiten in den Vereinigten Staaten, Südafrika und Brasilien, ethnische Identität, Spiritualität und soziale Gerechtigkeit sowie die Bedürfnisse von Bürgerinnen und Bürger in einer demokratischen Gesellschaft. Er ist Autor mehrerer Bücher, darunter sein jüngstes Werk “Racing to Justice: Transforming our Concepts of Self and Other to Build an Inclusive Society”.john gründete und leitete das Institute on Race and Poverty an der University of Minnesota. Er war als Direktor der Rechtsberatung in Miami, Florida, tätig und war National Legal Director der American Civil Liberties Union, wo er maßgeblich an der Entwicklung der Theorie der „educational adequacy“ beteiligt war.“„““

john hat in Afrika, Indien und Brasilien gelebt und gearbeitet, im Besonderen war er als Berater der Regierungen von Mosambik und Südafrika tätig. Er ist einer der Mitbegründer des Poverty & Race Research Action Council und Mitglied des Vorstands mehrerer nationaler und internationaler Organisationen. john hat an zahlreichen juristischen Fakultäten gelehrt, darunter an Harvard und Columbia University.

Will  Somerville

Will Somerville

Will Somerville ist Direktor des UK Programms bei Unbound Philanthropy. Zusätzlich zu seiner Rolle bei Unbound arbeitet er als Senior Policy Analyst für das Migration Policy Institute (MPI), ein Think Tank mit Sitz in Washington DC. Außerdem ist er Gastprofessor an der University of Sheffield.

Bevor er 2006 zum MPI kam, arbeitete Will bei der Commission for Racial Equality, dem Strategy Unit des britischen Premierministers, dem Kabinettsbüro und dem Institute for Public Policy Research (IPPR). Er ist Autor von über sechzig Policy Papern, Buchkapiteln und Zeitschriftenartikeln zum Thema Migration und erscheint regelmäßig in den Medien, insbesondere in The Guardian. Sein jüngstes Buch ‚Immigration under New Labour‘ ist 2007 bei Policy Press erschienen.

Will hat einen Abschluss in Geschichte (First Class) von der Leeds University, einen Master-Abschluss (mit Auszeichnung) in Sozialpolitik von der London School of Economics und ist Fellow der Royal Society of Arts (FRSA).

 

Najat  Vallaud-Belkacem

Najat Vallaud-Belkacem

Najat Vallaud-Belkacem, CEO von Ipsos Global Affairs und ehemalige französische Ministerin für Bildung und Forschung.

Najat schloss schloss ihr Jurastudium am Pariser Institut für Politikwissenschaft (Sciences Po) ab und arbeitete für eine Anwaltskanzlei beim Staatsrat und beim Obersten Gerichtshof (Cour de Cassation). Dort erwarb sie Fachkenntnisse in den Bereichen Pharma-, Wahl- und Menschenrechte. Ab 2003 engagierte sie sich persönlich auf lokaler Ebene. Zunächst als Regionalrätin für die Region Rhône-Alpes für den Bereich Kultur. Anschließend wurde sie stellvertretende Bürgermeisterin von Lyon, wo sie für den Ausbau der lokalen Demokratie, des Gemeindeleben und der Jugendfürsorge verantwortlich war. Danach wurde sie zur Generalrätin für soziale Angelegenheiten gewählt.

2007 wurde sie politisch aktiv auf nationaler Ebene. Sie begann als Nationalsekretärin der Sozialistischen Partei, die für gesellschaftliche Fragen zuständig war, und wurde dann Vizepräsidentin von Mouvement Européen France, einer Denkfabrik, die sich für die weitere europäische Integration einsetzt. Sie war auch Sprecherin der sozialistischen Präsidentschaftskandidatin Ségolène Royal. Im Jahr 2012 übernahm sie die gleiche Rolle in François Hollande‘s erfolgreicher Präsidentschaftskampagne. Anschließend war Najat Vallaud Belkacem ab August 2014 sukzessive Ministerin für Frauenrechte, Ministerin für Stadtplanung, Jugend und Sport und schließlich Ministerin für Bildung, Hochschule und Forschung. Als erste Frau überhaupt nahm sie diese Funktion wahr und blieb drei Jahre lang im Amt.

Tim Dixon und Mathieu Lefèvre aus dem More in Common Team gehören dem Global Board als Executive Directors ohne Stimmrecht an.